Die Software: Pi-hole im Detail
Jedes Mal, wenn du eine Internetadresse eingibst, stellt dein Gerät eine DNS-Anfrage. Pi-hole gleicht diese in Millisekunden mit einer riesigen Datenbank ab:
-
Erlaubte Domain? Pi-hole leitet die Anfrage blitzschnell weiter.
-
Werbung oder Tracker? Pi-hole antwortet mit einer "Null-Adresse". Das Element (z. B. ein Werbebanner) wird einfach nicht geladen.
Die wichtigsten Software-Features
-
Web-Interface (Admin Dashboard): Eine grafische Oberfläche, über die du alles steuern kannst. Du siehst Statistiken, welche Domains blockiert wurden und welche Geräte am aktivsten sind.
-
Gravity (Die Blocklisten): Das Herz der Software. Es ist eine Liste aus Millionen von Domains, die bekannt dafür sind, Werbung oder Malware zu verbreiten. Diese Listen werden regelmäßig automatisch aktualisiert.
-
Whitelist & Blacklist: Du hast die volle Kontrolle. Wenn du eine Seite doch sehen willst, setzt du sie auf die Whitelist. Wenn dich eine Seite nervt, die noch nicht blockiert wird, kommt sie auf die Blacklist.
-
Local DNS Records: Du kannst deinen Geräten im Heimnetzwerk eigene Namen geben (z. B.
mein.druckerstatt einer komplizierten IP-Adresse).
Offizielle Ressourcen zur Software
Hier findest du die technischen Details direkt von den Entwicklern:
-
Projekt-Webseite: https://pi-hole.net
-
Software-Quellcode (GitHub): https://github.com/pi-hole/pi-hole – Hier kann jeder sehen, dass die Software sicher ist und keinen Unfug treibt.
-
Technische Dokumentation: https://docs.pi-hole.net – Alles über die API, die Konfiguration und die FTL-Engine (Faster Than Light), die für die Geschwindigkeit sorgt.